Rauchmelder retten Leben

SPD-AG 60 plus informiert sich aus erster Hand

35 Seniorinnen und Senioren waren bei der Freiwilligen Feuerwehr Oerlinghausen zu Gast und informierten sich über die Wichtigkeit von Rauchmeldern in Wohnungen und Häusern. Ab 2017 sind solche stillen Retter in allen Wohnungen Pflicht.  Nicht nur deshalb ist es ratsam, Rauchmelder vorzuhalten. Mit einer Powerpointpräsentation verdeutlichte Detlev Schewe als Fachmann aus Leopoldshöhe, wie tödlich und schnell wirkend Rauchgase sind. „Brandrauch ist immer giftig; der dritte Atemzug ist schon tödlich“. Die meisten Brandtoten sind in Wirklichkeit rauchvergiftete Personen. Oft werden sie im Schlaf überrascht, wie die Statistik beweist. Tagsüber brechen 65% aller Brände aus, nachts sind es 35%. Bei den Totenzahlen ist das Verhältnis umgekehrt! Unter reger Beteiligung der Anwesenden wurden die häufigsten Brandursachen wie Defekte an elektrischen Geräten, offene Feuerstellen (besonders an Weihnachten), Rauchen im Bett, unsachgemäßer Gebrauch von Spraydosen und zündelnde Kinder genannt. Auch dazu erhielten die Seniorinnen und Senioren Kenntnis von beeindruckenden Erfahrungen der Feuerwehrleute. Gastgeber und Feuerwehrleiter Thomas Kronshage betonte, dass eine Schaumstoffmatratze bereits nach 2 Minuten lichterloh brenne und in 4 Minuten einen Totalbrand auslöse. „Der gestiegene Kunststoffanteil in den uns umgebenden Gegenständen hat die alte Regel von maximal 10 Minuten Rettungszeit völlig über den Haufen geworfen“, meinte er. Und weil der Qualm immer das Gefährlichste beim Wohnungsbrand sei, gelte es, sofort ins Freie zu flüchten und dann Hilfe zu organisieren.

Selbstverständlich interessierte die Besucher auch der sogenannte Gerätepark. Allerdings sind wegen des derzeitigen Erweiterungsbaus die meisten Einsatzfahrzeuge ausgelagert. Aber der Großleiterwagen und ein Spezialeinsatzfahrzeug beeindruckten mit Größe, Leistungszahlen und ihrer Ausstattung. Ein gemütliches Kaffeetrinken, das die SPD-Frauen Doris Letmathe, Erika Obermark und Ruth Breuer mit selbstgebackenem Kuchen vorbereitet hatten, bildete den Abschluss. Bruno Heinz Weber bedankte sich als Vorsitzender der AG 60 plus mit der Hoffnung, dass „alle den wichtigen Ratschlägen folgen“.

Die nächste Veranstaltung der AG 60 plus findet am Donnerstag, dem 18.8. 2016 statt und verbindet Freizeitfreude und Kunsterlebnis.

Alte Verbundenheit neu belebt

AG 60 plus zu Gast bei den langjährigen Freunden in Ennigerloh

„Wir wollen euch heute einen wesentlichen Baustein der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung unserer Gemeinde vermitteln“, so begrüßte Klaus Butt, Vorsitzender der AG 60 plus Ennigerloh, die befreundete AG aus Oerlinghausen im „Beckumer Zementmuseum“. Hier, in diesem ehrenamtlich geführten Heimatmuseum, wird das „Beckumer Zementrevier“ liebevoll und detailreich erschlossen. Ennigerloh gehört mit seiner bedeutenden Zementindustrie dazu. Bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts florierten dort 30 Betriebe. Heute gibt es nur noch drei. Mit persönlicher Hingabe und Anekdoten aus dem eigenen langjährigen Berufsleben begleiteten die beiden „Zementer“ Werner Haverbeck und Uli Lutterbeck die Oerlinghausener Besuchergruppe. Sie berichteten von der Blütezeit der bäuerlich geprägten, örtlichen Zementwerke, über deren Niedergang in den Jahren der Ölkrise, bis zur heute durch überregionale Konzerne beherrschten Großindustrie. Dank der Erläuterungen und Demonstrationen an Ausstellungsmaschinen und Modellen lernten die sehr interessierten Gäste die wirtschaftliche Bedeutung des Zements kennen. „Ohne Zement kein Neubau, erst recht kein Beton!“, so Werner Haverbeck. Im Museumslabor erklärte Uli Lutterbeck, wie notwendig und erfolgreich geforscht und gemessen wird und wurde, um zu einer  umweltverträglichen Zementherstellung zu gelangen. „Die Dreckschleudern von einst gehören der Vergangenheit an“. Zur Abrundung der Informationen und Eindrücke führte Klaus Butt die Gruppe auf einen Aussichts- und Beobachtungspunkt am beliebten Radwanderweg  „Zementroute Beckum“. Dort schaut man nicht mehr in die riesigen Löcher und Wunden, die der Abbau des grundlegenden Kalksteins hinterließ. Große Seen und Feuchtbiotope mit seltenen Tieren und Pflanzen der Roten Artenschutzliste oder wieder landwirtschaftlich genutzte Flächen prägen das Bild.

Den Abschluss der Besuchsreise bildete das vertraute gemütliche Beisammensein als Grillfest, wo die seit 2003 bestehende Partnerschaft bestärkt wurde. „Ihr habt uns wieder mit einem großartigen Tag überrascht. Wir werden uns im kommenden Jahr in Oerlinghausen ebenfalls sehr  anstrengen müssen“, meinte Bruno-Heinz Weber bei seiner Gegeneinladung für 2017.

Die nächste Veranstaltung der AG 60 plus dient der Erkundung der örtlichen Feuerwehr am 12. Juli.

Großes Politikinteresse und informativer Nachmittag

SPD unterwegs in Helpup und bei der Fruchtsaftkelterei Wernicke

Mehr als 40 Teilnehmer folgten der Einladung der SPD (Ortsverein Helpup und AG 60 plus) zu einem Schnatgang durch die neuen Baugebiete in Helpup. Die Vorstandsmitglieder der AG 60 plus Georg Bergmann  und Wilfried Watermann  führten die Gruppe abseits der Bahnhofstraße in Oerlinghausens größtes Bau-Entwicklungsgebiet. Dort sahen sie die zahlreichen neu entstandenen schmucken Häuser, die weitgehend altengerecht und damit zukunftsweisend erstellt wurden. Mit Bauamtsleiter Holthöfer, der für Fachfragen zur Verfügung stand, wanderten sie über die im Bau befindlichen  Erschließungsstraßen. Dieser  beantwortete alle Fachfragen zur weiteren Wegeführung und Verkehrsberuhigung.  Für die Teilnehmer, die nicht in Helpup wohnen, waren die Straßenbezeichnungen vom Hörensagen bekannt. Nun erwanderten sie auch deren Lage und begriffen den  Namen „Auf der Neustadt“  in  erweitertem  Sinne.

„Ich hätte nicht gedacht, dass hier in Helpup so viel los ist“. Diese Aussage hörten die Organisatoren öfters. Die meisten Teilnehmer stellten unumwunden fest: „Hier in Helpup kann man wirklich gut wohnen, und der Weg zu den Lebensmittelmärkten  ist nicht weit“.  Auch dem Neubaugebiet an der „Mühlenstraße“ auf der anderen Seite der Bahnhofstraße stattete die Gruppe einen kurzen Besuch ab.

Bei mildem, teils sonnigem Wetter war die Erkundung für die Senioren anstrengend, aber lohnend. Da traf es sich gut, dass als Abschluss die Besichtigung der  Fruchtsaftkelterei Wernicke vorgesehen war. Dort lud die Eignerfamilie zunächst zu einem köstlichen Umtrunk mit Rharbarberschorle ein. „Wir dachten, dass Sie nach dem Gang durch die staubigen Neubaugebiete eine kleine Erfrischung gebrauchen könnten!“ Nach dieser freundlichen Begrüßung schloss sich eine  Betriebserkundung an. Ein kurzer Film aus der „Aktuellen Stunde des WDR“ vertiefte das Verständnis für die betrieblichen Abläufe. „Dass Sie so einen großen Betrieb haben, hätte ich nicht gedacht“, hob Bruno-Heinz Weber in seinem abschließenden Dank hervor. „Ja, in unseren Tanks können wir mehr Saft lagern als das Helpuper Bad an Wasser fassen kann“, entgegnete der Juniorchef Matthias Wernicke mit ein wenig Stolz.

Die nächste Veranstaltung führt am 9. Juni als Gegenbesuch zur befreundeten AG 60 plus nach Ennigerloh.

AG 60 plus im größten Computermuseum der Welt

Historisch aufschlussreicher Besuch der Sonderausstellung zur Bedeutung von Frauen in der Entwicklungsgeschichte des Computers

Die SPD-AG 60 plus Oerlinghausen hatte zur Ausstellung „Am Anfang war Ada – Frauen in der Computergeschichte“  ins Heinz-Nixdorf-MusumsForum geladen und 26 Seniorinnen und Senioren folgten der Einladung offen und erwartungsvoll. Aber welche Rolle haben Frauen in der rasanten Entwicklungsgeschichte der Rechenmaschinen und des Computers gespielt?  Eigentlich vermutet man Technik und Computerwesen  zur Männerdomäne gehörend.

In der einstündigen Führung und Anleitung von Frau Terbrak, die der Gruppe bereits vom Besuch der Bielefelder Kunsthalle bekannt war, mutierten sie schnell vom Saulus zum Paulus!   Frau Terbrak verschwieg nicht, dass auch heute noch die Entwicklung der Computer und Elektronik von Männern dominiert wird. Doch erhalten die Leistungen einzelner Pionierinnen der in der Ausstellung erwähnten Frauen unter Einbeziehung der gesellschaftlichen und kulturellen Verhältnisse der jeweiligen Zeit ein besonderes Gewicht. So ist die Namensgeberin der Sonderausstellung Ada Lovelace, Tochter des berühmten romantischen Dichters Lord Byron, ein Musterfall für die emanzipatorische und selbstbewusste Überwindung von Konvention und Zeitgeist. Von aufgeschlossenen Eltern unterstützt, schrieb sie das erste Computerprogramm der Welt. Neben Ada und weiteren Pionierinnen der Software bis zur ersten Informatik-Professorin in Deutschland werden besonders die Tausende von Frauen gewürdigt, die im zweiten Weltkrieg in England und Deutschland enorme Rechenleistungen für die Kriegsforschung und Spionage erbrachten. Dieser Schwerpunkt führte zu lebhaften Diskussionen, weil die Besuchergruppe wegen ihres Alters über eigene Erfahrungen aus Krieg und Nachkriegszeit verfügen. So berichteten besonders die Teilnehmerinnen von ihrer Arbeit mit Lochstreifen und Lochkarten, die ersten weitverbreiteten Speichermedien zur Steuerung von Maschinen. Insgesamt empfand die  Gruppe die Unternehmung  als  lohnend und anregend. „ Ich hätte nicht gedacht, dass so wesentliche Beiträge zur Computergeschichte gerade von Frauen erbracht wurden“, meinte zum Beispiel der Vorsitzende Bruno Heinz Weber.

PD AG 60 plus Oerlinghausen im Schloss Detmold

Unerwarteter Zuspruch zu einer Schlossführung in der engeren Heimat

„Mit so vielen Teilnehmern haben wir im Vorstand nicht gerechnet. Deshalb können wir den Teilnehmerbeitrag um einen Euro senken“. Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende Bruno Heinz Weber die Fahrt zum Detmolder Schloss. Es zeigte sich sehr schnell, dass die meisten das Schloss in der engsten Heimat gar nicht  oder nur „sehr lange zurückliegend“ von innen kannten. „Ich war hier zuletzt als Schulkind und habe immer einen Besuch vorgehabt. Aber in der nächsten Nähe schiebt man dies vor sich her“. Ein mehrfach gehörter Ausspruch! In zwei Gruppen von jeweils über 20 Besuchern glitten die Teilnehmer mit ihren großen Filzpantoffeln durch die fürstlichen Räume und Säle. Jeder Raum bot besondere Eindrücke und Stilrichtungen. Allen fiel schnell die  liebevolle Erhaltpflege und von historischer Verantwortung getragene Schonung der Möbel, Artefakte und vor allem wertvollen Großvasen auf. Das Schloss ist ein Beispiel für nachhaltige und über Generationen hinweg betriebene Bau- und Kunsterhaltung. Wenn auch die meisten Daten und Namen schnell vergessen werden – der Besuch war allemal lohnend. Zeigte er doch im Schnellgang die enge Verflochtenheit des lippischen Fürstenhauses mit dem Land und die heutige Bedeutung für die Stadt Detmold. Der Besuch fand seinen Abschluss in einem nahegelegenen Café bei detailreichen und in der Geschichte Lippes grabenden Gesprächen. Als verantwortlicher Organisator aus dem Vorstand der AG 60 plus erfuhr Friedhelm Bröker dabei reichen Dank und Zuspruch für seine Initiative.

Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Oerlinghausen

Daniel Schollmeyer
Daniel Schollmeyer

In großer Einmütigkeit wählt die SPD Oerlinghausen einen neuen Vorstand

„Unsere Geschlossenheit und Gestaltungskraft zeigt sich auch in diesem Wahlergebnis; alle Vorstandsmitglieder wurden ohne Gegenstimmen gewählt“. Mit dieser Feststellung übernahm der neue Vorsitzende Daniel Schollmeyer gern das herausfordernde Amt. Er stützt sich auf einen Vorstand mit neuen und erfahrenden Mitgliedern. Peter Heepmann wurde zu seinem Stellvertreter gewählt. Kassierer blieb Bruno-Heinz Weber, sein Stellvertreter ist Patrick Bockwinkel, neuer Schriftführer wurde Rudi Doil, den Susanne Schellhase vertritt. Timm Miersch gehört dem Vorstand als Beisitzer an.

Der langjährige Vorsitzende Jens Hartmann kandidierte aus beruflichen Gründen nicht wieder. Schollmeyer würdigte dessen einsatzfreudige und konsequente Parteiführung. Die Genossinnen und Genossen unterstrichen diese Worte durch langen, ehrenvollen Beifall.

Wegen seines fortgeschrittenen Alters verzichtete das Oerlinghausen Urgestein der SPD Horst Steinkühler auf eine erneute Kandidatur. Doch wird er als „beratender Beisitzer“ dem Vorstand weiter zur Seite stehen.Seine umfangreiche und über 60 Jahre währende, erfolgreiche politische Tätigkeit führte ihn bis in höchste politische Ämter. So war Steinkühler Mitglied des Landtages , Bürgermeister und Vorsitzender des SPD-Parteibezirks Lippe. Daniel Schollmeyer ehrte ihn, indem er ihm eine gedruckte und gerahmte Fassung des Eintrags in Wikipedia über den „Politiker Horst Steinkühler“ überreichte. „Ich wusste gar nicht, dass ich da erwähnt werde. Diese Urkunde findet einen würdigen Platz neben meinem Meisterbrief“ (als Weber), erwiderte Steinkühler sichtlich beeindruckt.

Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Helpup

der neue Vorstand des SPD-Ortsvereins Helpup:
von links Dieter Schalhorn, Angela Paporovic, Volker Neuhöfer, Kai Schwickert, Wilfried Watermann, Rosi Nädler, Georg Bergmann, Birgit Ehlke, Jens Moog, Hans-Günter Jaecks (Ilona Wenske fehlt auf dem Foto)

 

 

 

Im Gasthaus Waldhecker/Restaurant Mykonos in Helpup fand am 24.02.2016 die Jahreshauptversammlung der Helpuper SPD statt. Dabei wurde auch der Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt. Die neue Vorsitzende heißt Angela Paporovic. Sie wurde einstimmig von allen anwesenden Mitgliedern gewählt.

Der bisherige Vorsitzende Dieter Schalhorn, der als Gast anwesende SPD-Stadtverbandsvorsitzende Peter Heepmann und alle Mitglieder gratulierten Angela Paporovic zu ihrer neuen Aufgabe und wünschten ihr viel Erfolg.

Dieter Schalhorn hatte nach 14 Jahren nicht erneut für den Vorsitz kandidiert. Der stellvertretende Vorsitzende Volker Neuhöfer dankte ihm im Namen des Ortsvereins für die geleistete gute Arbeit und hob hervor, dass die SPD in dieser Zeit ihren Erfolg bei Wahlen steigern konnte.

Weiterhin im Amt sind die beiden stellvertretenden Vorsitzenden, Rosi Nädler und Volker Neuhöfer. Für die Kasse verantwortlich ist wie bisher Jens Moog, seine Stellvertretung übernimmt Andreas Berkemeier. Dieter Schalhorn übernimmt die Schriftführung. Dabei wird er vertreten von Ilona Wenske. Den Vorstand komplettieren als Beisitzer Georg Bergmann,Birgit Ehlke, Hans-Günter Jaecks, Kai Schwickert und Wilfried Watermann.

In der Rückschau auf das vergangene Jahr stand noch einmal der überwältigende Erfolg von Dirk Becker bei der Bürgermeisterwahl im Mittelpunkt. Auch die Wahl von Axel Lehmann zu Landrat war ein wichtiger Wahlerfolg der SPD insgesamt.

Da im Jahr 2016 keine Wahlkämpfe zu bestreiten sind, werden Helpuper Themen im Mittelpunkt der politischen Arbeit des Ortsvereins stehen. Der neue Vorstand wird dies vorbereiten.

AG 60 plus in der Sonderausstellung zur „Holter Eisenhütte“

Die SPD-AG 60 plus eröffnete ihr  Jahresprogramm 2016  mit einem eher unspektakulären Museumsbesuch. Die Ausstellung zur Entwicklung und regionalen Bedeutung der Holter Eisenhütte in den beiden letzten Jahrhunderten im Historischen Museum der Stadt Bielefeld war den Seniorinnen und Senioren hochwillkommen und recht erinnerungsreich. Sie alle kannten aus eigenen Kindheitserinnerungen die generelle Ofenheizung, waren zum Beispiel mit den Herdringen vertraut und freuten sich über die gezeigten individuellen Einrichtungen an den Öfen zum Erwärmen der Plätteisen oder eines Heißwasservorrats.

 „So eine Kaffeeröstpfanne habe ich oft drehen müssen!“ Mit dieser Bemerkung erinnerte sich ein Teilnehmer an innige Tage bei seiner Oma. Unter der engagierten und kompetenten Führung von Friedrich Dransfeld, dem Vorsitzenden des Vereins  „Industriemuseum Schloß Holte - Stukenbrock“, erfuhr die Gruppe an Hand von Bildern, Transparenten und einer  automatisch laufenden Diashow eine Menge über den ungewöhnlichen Unternehmer Friedrich Ludwig Tenge. Dessen Lebensleistung ist zutiefst mit unserer näheren Heimat verbunden, auch mit Oerlinghausen. Er gründete nicht nur die Holter Eisenhütte, die bedeutendste Industrieansiedlung in unserer Region. Der Firmengründer hatte eine bewegte Lebensgeschichte aufzuweisen und muss für seine Zeit als sehr risikobereit und weitblickend gesehen werden. Er kam als Osnabrücker über Montpellier, Göttingen und Heidelberg nach Oerlinghausen auf das Gut Niederbarkhausen. Dort errichtete er eine Essigsiederei, eine Weizenmühle und eine Töpferei, zuletzt sogar ein Kohlebergwerk. Er erwarb das Gut Dalbke und errichtete dort eine Papierfabrik. Im Jahre 1820 kaufte er das Domänengut Holte und gründete hier ab 1840 in unmittelbarer Nähe zum Schloss die Holter Eisenhütte zur Verhüttung der in der Region vorkommenden Raseneisenerze. 

Die 1842 in Betrieb genommene Hütte war die erste große metallverarbeitende Industrie in Ostwestfalen. Im Jahre 1966 wurde sie geschlossen. Mit der flächendeckenden Einführung der Zentralheizungen wurden fast alle Öfen verschrottet und eingeschmolzen. Obwohl die Holter Hütte in ihrer Glanzzeit  rund 10.000 Öfen pro Jahr  fertigte, sind heute Fundstücke recht selten. Diese Raritäten müssen liebevoll restauriert werden. Auch  die zahlreichen Gebäude wurden abgerissen, bis auf eines. Der Verein verfolgt mit Akribie und Ausdauer das Ziel, darin ein Industriemuseum zu errichten, das auch  außerschulischer Lernort werden soll. „Das ist sehr wichtig für die mit Komfort und Technik verwöhnte, heutige Generation“, meinten die meisten Teilnehmer und bestätigten  so auch mehrfach   die allgemeine Zufriedenheit mit dem lohnenden Besuch.

Im Rathaus der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock unterhält der Verein eine Dauerausstellung mit rund 70  Exponaten. Sie ist während der Bürozeiten des Rathauses frei zugänglich und zeigt nachdrücklich die kreative Vielfalt der Holter Eisenhütte. Die meisten Besucher nahmen sich vor, dort weitere Eindrücke zu sammeln.

Die nächste Veranstaltung der AG 60 plus wird am 18. Februar stattfinden. Bürgermeister Becker wird über die aktuelle Ortspolitik berichten, und der Vorstand wird das weitere Jahresprogramm der AG 60 plus vorstellen.

SPD-AG 60 plus Oerlinghausen in der Bielefelder Kunsthalle

Das Großplakat im Foyer nennt die beteiligten Künstlerinnen
Das Großplakat nennt die beteiligten Künstlerinnen

Was gibt es Schöneres, als dass eine große Besuchergruppe einer Kunstausstellung einhellig des Lobes voll nach Hause geht?

Diese Rückmeldung erfuhren die Organisatoren dieser Veranstaltung, Rudi Doil und Bruno-Heinz Weber,  nach dem kompetent und erfrischend geführten Rundgang durch die Ausstellung „Einfühlung und Abstraktion – Die Moderne der Frauen in Deutschland“ in der Bielefelder Kunsthalle.

Diese exemplarische, abwechslungsreiche und didaktische Aufbereitung des Problems der Vernachlässigung und Missachtung der künstlerischen Leistung der meisten Malerinnen in den letzten 150 Jahren zeigt Exponate von mehr als 25 Künstlerinnen. Von diesen waren allgemein 4 oder 5 Namen bekannt und geläufig. Umso mehr weckten die ausgewählten und weithin unbekannten Malerinnen die Aufmerksamkeit der Seniorinnen und Senioren. Beherzt und überzeugend zeigte die begleitende Kunsthistorikerin die Impulse und experimentierenden Wegbereitungen der weiblichen Beiträge zur Entwicklungsgeschichte der Malerei des letzten Jahrhunderts auf. Und weil dies nicht an einem Besuchstermin voll zu erfassen ist und viele Fragen offenlässt, sagte mancher aus der Gruppe: „Ich komme wieder, um in Ruhe weiter auf Entdeckungsreise zu gehen!“

„Tag der älteren Generation“ Die SPD-AG 60plus war dabei

Auch die SPD-AG 60plus war auf dem Rathausplatz mit einem Stand beim „Tag der älteren Generation“ vertreten. Bruno Weber hatte mit seinem  Vorstandsteam einiges vorbereitet: Sonnenschirm mit SPD-Logo, Tisch, Bank und Plakatständer (von Georg Bergmann gebaut) sowie  SPD-Werbeartikel, Flyer und Plakate, auf denen die Anliegen und  Aktivitäten der AG vorgestellt wurden. Erika Obermark und Doris Letmathe hatten für Kaffee und Zubehör gesorgt. Mancher Besucher blieb stehen und informierte sich über die Arbeit der AG 60plus. Zusätzlich „mischte“ sich  Bruno Weber „unters Volk“, um die Gelegenheit für weitere Werbung zu nutzen.

Lippische SPD macht Vorschläge für Erneuerung

Kreis Lippe. Die lippische SPD hat sich jetzt auch in die bundesweite Debatte über den Zustand der Bundespartei eingemischt. Der lippische Kreisvorstand der Sozialdemokraten hat eine Resolution verabschiedet, in der zu einer deutlichen Kurskorrektur aufgefordert wird. Hierzu die Kreisvorsitzende Ellen Stock: „Aktuell müssen wir alle Anstrengungen darauf verwenden wieder deutlich mehr Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Dies geht nur mit verständlichen Inhalten und einem Personalangebot, welches bei den Menschen eine positive Resonanz erhält.

Chancen statt Grenzen

SPD für Errichtung von Sozialkaufhäusern

Kreis Lippe. Die lippische SPD, angeführt von ihrer Vorsitzenden Ellen Stock, will sich im Kreis Lippe für die Errichtung von Sozialkaufhäusern stark machen. Der Bedarf von Sozialkaufhäusern in denen Menschen gebrauchtes Mobiliar, Geschirr, Textilien oder Bücher zu kleinen Preisen erwerben, wird ihrer Meinung nach immer größer. „Auch bei uns in Lippe gibt es viele bedürftige Menschen, für die so ein soziales Angebote wichtig ist. Daher müssen wir in Lippe Angebote schaffen die diesem Bedarf gerecht werden“, fordert Stock.

SPD will Sparkassen in die Pflicht nehmen

Kreisparteitag: Ellen Stock wird zur Kreisvorsitzenden gewählt. Die Mehrheit stimmt dafür, von den Geldinstituten ein Geschäftspolitik-Konzept bis 2025 einzufordern


Lage-Hörste (sew). Einen roten Schal hat Ellen Stock am Samstag als erstes Geschenk im neuen Amt entgegengenommen. Beim SPD-Kreisparteitag in Hörste konnte sie 169 von 193 Stimmen auf sich vereinen. Die neue Kreisvorsitzende nahm einige Aufgaben aus der Versammlung mit. Massive Kritik gab es an der Geschäftspolitik der Sparkassen.

Lehmann in Dörentrup stark gefragt

Dörentrup. Mehr als 50 Bürgerinnen und Bürger der Einladung des SPD-Ortsvereins in das Bürgerhaus in Dörentrup gefolgt um den neuen Landrat kennen zu lernen. „Wir möchten Ihnen die Gelegenheit geben, den Menschen und den Politiker Axel Lehmann persönlich zu erleben und auch das direkte Gespräch mit ihm zu führen. Das ist heute der Beginn einer neuen Veranstaltungsreihe der SPD in Dörentrup“, mit diesen Worten begrüßte Barbara Gerber, Vorsitzende der Sozialdemokraten die Gäste. Der hiesige Landtagsabgeordnete, Jürgen Berghahn, übernahm die Aufgabe, den neuen Landrat professionell zu interviewen.

Lehmann in Schieder sehr gefragt

SPD lädt zum Bürger-Empfang

Schieder-Schwalenberg. Trotz Blitzeis und Unwetterwarnung waren mehr als 50 Teilnehmer der Einladung des SPD-Ortsvereins zum "Bürger-Empfang" in das Schloß Schieder gefolgt. Dort hatten sie Gelegenheit, den neuen Landrat kennen zu lernen.